INCOVIS mitten im Frankfurter Zukunftsgeflüster

Ein regelrechtes Feuerwerk an Premieren, Innovationen und Visionen lieferte die diesjährige 65. IAA den rund 900.000 Besuchern in Frankfurt am Main. Elektromobilität und vernetztes Fahren, so das allgemeine Presseecho, waren die bestimmenden Themen der „automobilsten Show der Welt“. Das ist zwar richtig, doch betrachtet man die diesjährige Frankfurter Auto-Show durch die Brille eines Beratungsunternehmens mit jahrelanger Expertise und praktischer Erfahrung im Automotive-Sektor, so fällt das Fazit ernüchternd aus.

„Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, sind nur die BMW i-Serie, das Model S von Tesla und, mit Abstrichen, der 918 Porsche Spyder als Highlights zu sehen. Alle anderen Elektropremieren wurden ihrem Namen nicht gerecht und waren eher unscheinbar. Das Thema Connected Car war zwar in aller Munde, jedoch musste man als Besucher auf den Messeständen der OEMs regelrecht suchen, um näheres zum vernetzten Fahren und Visionen bezüglich der zukünftigen Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu erfahren“, so resümierte Heiko Dehning, CEO der INCOVIS Group.

Die Fachexperten des Beratungsunternehmens aus Filderstadt nahmen auch in diesem Jahr die Gelegenheit wahr, ihr Know-how zur Elektromobilität und Themen wie Mobile Devices im Automotive-Sektor auf der IAA zu erproben und anzubringen. Auch beim Hessischen Mobilitätskongress war INCOVIS mit von der Partie und erfuhr mehr zur Mobilität zwischen Finanzierungslücken und Web 3.0.

Der „Elektro-Hype“, so das Messe-Fazit, ist ins Stocken geraten bevor er richtig ins Rollen kam. Der Elektromobilität mag zwar die Zukunft gehören, doch bleiben Infrastrukturmängel und Batteriekapazitäten weiter große Hindernisse auf dem Weg zur Alltagstauglichkeit und Salonfähigkeit des Elektroautos.