Frauenförderung war gestern – Heute geht es um die Vielfalt!

„Frauenpolitik sollte nicht darin bestehen, Männer und Frauen so weit umzuerziehen, dass sie in möglichst allen Punkten dasselbe Verhalten an den Tag legen.“

Das sagte Familienministerin Kristina Schröder kürzlich im Spiegel. Und sie hat Recht.
Lange wurde Frauen ein Defizit im Vergleich zu „männlichem Verhalten“ in der Arbeitswelt unterstellt. Man war stets darauf ausgerichtet, diese Lücke zu schließen, um Frauen den Aufstieg in höhere Positionen zu ermöglichen. Viele Frauen fanden jedoch einen solchen Weg nicht attraktiv und sind ihn gar nicht erst gegangen. Andere fühlten sich plötzlich nicht mehr wohl und wirkten mit ihren antrainierten männlichen Verhaltensweisen nicht mehr authentisch. Einige wenige sind diesen Weg erfolgreich gegangen und werden heute als Vorzeigefrauen behandelt. Aber selbst Ihnen fehlt eine wichtige Komponente: die Deutungshoheit. Spielregeln und deren Interpretationen sind immer noch männlich geprägt.

Wir denken um!

In unserer über 15-jährigen Erfahrung als Trainingsanbieter im Projekt- und Prozessmanagement haben wir uns immer wieder gefragt, wo die Frauen geblieben sind, die wir qualifiziert haben. Bei den Basisqualifizierungen waren sie zahlreich vertreten, je höher aber das Qualifizierungsniveau stieg, desto weniger Frauen nahmen teil. Auch in den Hierarchieebenen der Unternehmen tauchten sie entsprechend nicht mehr auf.

Aus diesem Grund haben wir eine Seminarreihe entwickelt, die sowohl die fachliche, als auch die persönliche Qualifizierung umfasst. Hierbei gehen wir nicht davon aus, ein Defizit ausgleichen zu müssen, sondern möchten Frauen in ihrer Peergroup zusammen bringen. Es geht um das Erleben von Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten und das Bewusstwerden über typisch weibliche Eigenschaften als Teil der eigenen Persönlichkeit. Genau diese Eigenschaften gilt es zu nutzen und damit eine Kultur der Vielfalt zu schaffen. Ein „Gleich und Gleich“ macht keinen Sinn. Es geht um die Vielfältigkeit der Eigenschaften und deren Anerkennung, damit Menschen sich wohlfühlen, Wertschätzung erfahren und letztlich von Herzen eine gute Leistung erbringen.

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Foto: Konstantin Gastmann / pixelio.de